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Das Rumänische Kulturinstitut Wien unterstützt die rumänische Teilnahme an dem internationalen Ausstellungsprojekt Design without Borders – Reflections. Das Event bringt visuelle KünstlerInnen und zeitgenössische KomponistInnen aus Österreich, Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien, Slowakei und Slowenien zusammen.
Rumänien wird durch Otilia Boeru (Textildesign), Cleopatra Coșuleț (Schmuckdesign) und Diana Rotaru (Komponistin) vertreten.
Die Ausstellung wird von Design without Borders unter der Schirmherrschaft des Clusters EUNIC Austria organisiert, und findet im Polnischen Institut in Wien statt. Sie ist Teil des offiziellen Programms der VIENNA DESIGN WEEK und der Langen Nacht der Museen in Wien. Folgende EUNIC Mitglieder sind an der Organisation der Ausstellung beteiligt: Polnisches Institut in Wien, Collegium Hungaricum - Ungarisches Kulturinstitut in Wien, Slowakisches Institut in Wien, Slowenisches Kulturzentrum in Österreich (SKICA), Rumänisches Kulturinstitut Wien
Das Event findet vom 27. September bis 5. Oktober 2025 statt. Die Vernissage findet am Freitag, den 26. September, um 16:00 Uhr statt. Am 29. September, ab 18.00 Uhr, gibt es eine performative Tanzaufführung der Choreografin Rita Góbi mit dem Titel "Design without borders – Reflextions" eingeladen. Am 27. und 28. September sowie am 4. Oktober können die BesucherInnen an Führungen mit den AusstellungskuratorInnen Szilvia Szigeti und Tamás Radnóti teilnehmen.
Design without Borders ist ein Projekt, das in den letzten zwei Jahrzehnten ein beeindruckendes Wachstum erfahren hat. Die Initiative betont das Experimentieren mit verschiedenen künstlerischen Genres und Themen. Der Titel spiegelt den internationalen Charakter, den regionalen Dialog, die europäische Einheit und die gegenseitige Beeinflussung der verschiedenen Kunstformen wider. Die Veranstalter wollen die vielfältigen Interpretationen des Begriffs Design hervorheben: Durch die Erweiterung dieses Begriffs werden der kreative Ansatz und die Innovation betont. Als Fortsetzung der vergangenen Ausgaben, stammen die ausgestellten Werke, Projekte und Artefakte aus verschiedenen Bereichen - Design, visuelle, bildende und darstellende Kunst. Neben den Massenprodukten gibt es auch kleine Serien von Möbeln und Accessoires, Prototypen und experimentelle Stücke. Außerdem kann das Publikum einzigartige Werke, Materialexperimente und Objekte an der Grenze zwischen Design und bildender Kunst entdecken. Viele der eingeladenen KünstlerInnen befassen sich mit aktuellen sozialen und ökologischen Themen wie Nachhaltigkeit oder sozialer Verantwortung. Die Auswahl umfasst Kreationen mehrerer Generationen - von angehenden StudentInnen, jungen DesignernInnen bis hin zu international etablierten KünstlerInnen. Die Ausstellungen werden von einem reichhaltigen Kulturprogramm begleitet: Führungen, Konzerte und Filmvorführungen. Die GründungskuratorInnen der Ausstellung sind der Innenarchitekt Tamás Radnóti und die Textildesignerin Szilvia Szigeti.
Die VIENNA DESIGN WEEK ist die größte und einflussreichste Designmesse in Österreich und findet seit 2007 in Wien statt. Im Laufe der Jahre hat sich das Festival zu einem prägenden Element der Wiener Designlandschaft und zu einer der wichtigsten Designveranstaltungen in der DACH-Region entwickelt und ist für die Qualität ihres Programms international anerkannt. Das zehntägige Festival verwandelt Wien in ein „Schaufenster“ des Designs und präsentiert die vielfältigen Produkte aus den Bereichen Produkt-, Möbel- und Industriedesign, Architektur, Grafik- und Sozialdesign sowie experimentelle und digitale Produkte. Das Festival umfasst auch transparente kreative Prozesse, kritische Debatten, informelle Austausche und pädagogische Aktivitäten. Ein zentraler Aspekt der VIENNA DESIGN WEEK sind die Jahresthemen und deren Bedeutung für Design. Das Festival legt einen Fokus auf Themen wie Produktdesign, Möbel, Nahrungsmittel, Grafikdesign, Social-Design, Architektur und Handwerk. Ein weiteres Grundelement sind die von den zahlreichen Partnern des Programms organisierten Beiträge. Auch die informelle Vernetzung findet auf dem Festival ihren Platz. Das Festival wählt jedes Jahr einen Wiener Gemeindebezirk als Fokuspunkt aus. Dieses Jahr ist es der 3. Bezirk (Landstraße). Die Messe enthält mehrere Kategorien, u.a.: Stadtarbeit, Design Everyday, Debut, Education, Talks und viele weitere. VIENNA DESIGN WEEK wurde von Lilli Hollein, Tulga Beyerle und Thomas Geisler gegründet. Seit 2021 ist Grabiel Roland der Direktor des Festivals und arbeitet zusammen mit einem buntgemischten Team mit verschiedenen Designansätzen an der Konzeption und Umsetzung des Festivals.
Die erste Ausstellung der Künstlerin Otilia Boeru war „Azulejo na Visao dos Artistas Romenos” im Rumänischen Kulturinstitut Lissabon im Jahr 2016. Ihre jüngste Ausstellung ist „Hearing, Seeing, Touching” im Leilei in Bukarest in diesem jahr.
Diana Rotaru (*1981, Bukarest) komponiert alles von Kammer- und Orchestermusik bis hin zu Kammeropern und Soundtracks für Multimedia, Tanz und Kurzfilme. Ihre Musik erforscht verschiedene Ausdrucksrichtungen wie Träume, die weibliche Psyche, Humor oder imaginäre Folklore. Diana Rotaru erhielt zahlreiche Preise, darunter der den George Enescu Preis der Rumänischen Akademie (2010), den ISCM-IAMIC Preis für junge KomponistInnen (World Music Days, Vilnius, 2008), den Irino Preis (Japan, 2004) und den George Enescu Preis (Rumänien, 2003 und 2005).
Die rumänische Künstlerin Cleopatra Cosuleț folgte ihrer Berufung als Schmuckherstellerin und besuchte die Assamblage-Contemporary Jewelry School Bukarest und das Krama Institute Athen sowie den Workshop "Soul Now" von Ruudt Peters in Ravenstein, Niederlande. Ihre Kollektionen wurde in Ausstellungen präsentiert, die von Assamblage (Bukarest, Rumänien), Galerie Biro (München, Deutschland), Tincal Lab (Porto, Portugal), Autor Platform (Bukarest, Rumänien) und von internationale Schmuckmessen wie Author Bukarest, JOYA Barcelona und SIERAAD Amsterdam organisiert wurden. Der Schritt vom Tragen zum Herstellen von Schmuck war zufällig, aber die folgenden Schritte waren entschlossen. Jede Kreation ist der konkrete Ausdruck eines flüchtigen Gedankens und stellt eine intime Verbindung zu ihrem Träger bzw. zu ihrer Trägerin her. Der durch Form und Farbe definierte Schmuck ist ein Orientierungspunkt auf der Suche nach dem eigenen Ich.
Das Projekt wird vom internationalen Fond Visegrad mitfinanziert.