Performance „Delicate Instruments of Engagement“ von Alexandra Pirici in Wien auge
26 - 28 JÄNNER 2018

Performance „Delicate Instruments of Engagement“ von Alexandra Pirici in Wien

Ort:

Am 26. Januar (17.00-21.00 Uhr), 27. Januar (18.00-22.00 Uhr) und 28. Januar (16.00-20.00 Uhr) findet in Kunsthalle Wien (Museumsplatz 1, 1070), die österreichische Erstaufführung der Performance „Delicate Instruments of Engagement“ von Alexandra Pirici (RO) statt. Die fortlaufende performative Aktion erfolgt im Rahmen der Neueröffnung des Tanzquartiers Wien in Kooperation mit der Kunsthalle Wien und mit Unterstützung des Rumänischen Kulturinstituts Wien.

Mit: Paul Dunca, Farid Fairuz, Paula Gherghe, Maria Mora, Cristian Nanculescu

Licht: Andrei Dinu


Kartenkauf erfolgt unter: http://tqw.at/event/alexandra-pirici-instruments/

 

Alexandra Piricis „Delicate Instruments of Engagement“  streift durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und reflektiert die immer mehr verschwindenden Grenzen zwischen Politik und Popkultur. Mit fünf Performer_innen stellt die Künstlerin eine subjektive Auswahl von Bildern, Situationen, Internet-Memes nach, die zu ikonografischen Erinnerungen unserer Zeit geworden sind. Das Publikum kann aus den unterschiedlichen Erzählungen immer wieder verschiedene Anfänge wählen. Darunter befinden sich u. a. die Bilder von Ceauşescus Hinrichtung nach der rumänischen Revolution, die nahezu identischen Reden von Michelle Obama und Melania Trump, das Abhängen von Picassos Wandbild Guernica in der UNO während der Rede des amerikanischen Außenministers Colin Powell für eine Intervention im Irak, Joseph Beuys’ Whisky-Werbespot aus dem Jahr 1984 für die japanische Marke Nikka, der dem Künstler half, das Projekt 7000 Eichen für die documenta zu finanzieren, George Michaels Song Freedom ’90 und Sequenzen aus Grace Jones’ Video zu Slave to the Rhythm.

Alexandra Pirici ist eine rumänische Choreografin, die seit der Bespielung des rumänischen Pavillons bei der Biennale di Venezia 2013 (mit Manuel Pelmuş) und anschließenden Arbeiten u. a. bei der Manifesta 10, bei der Berlin Biennale 9 und in der Tate Modern London eine zentrale Protagonistin jener Generation junger Künstler_innen ist, die Performance als Medium verwenden. Zuletzt war sie mit Leaking Territories bei den Skulptur Projekten Münster in aller Munde. Ihre Arbeiten kreisen oft um das Thema neue Technologien und wie sich diese auf den Menschen auswirken, aber auch um soziale Strukturen und Beziehungen. 

Das TQW ist zurück! Mit einem dreitägigen Festival vollgepackt mit Tanz, Performances, Installationen, einem Konzert und Partys feiert es seine fulminante Neueröffnung. Bespielt werden natürlich die TQW Halle G und die in neuem Glanz erstrahlenden TQW Studios, aber auch die Kunsthalle Wien und ein Geschäftslokal in der Stadt. Den Startschuss gibt die Choreografin Doris Uhlich mit dem Ensemblestück „Every Body Electric“, bei dem fünf Menschen mit körperlichen Behinderungen tänzerisch ihre Potenziale erforschen. Ein radikaler Auftakt! Österreichische und internationale Künstler_innen – darunter neue Namen wie die in Südamerika gehypte Choreografin Tamara Cubas – sowie Arbeiten des legendären Performancekünstlers Franko B und der vielbeachteten Performancekünstlerin Alexandra Pirici geben einen ersten Einblick in das TQW der Zukunft. Ein besonderes Highlight der TQW Neueröffnung ist die Tanzfiliale von Alexander Gottfarb, ein Geschäftslokal, in dem 365 Tage lang getanzt wird!

Mit Franko B, Tamara Cubas, Julius Deutschbauer, Philipp Gehmacher & Marino Formenti, Alexander Gottfarb, Margareth Kaserer & Simon Steinhauser, Ankathie Koi, ON FLEEK, Anne Lise Le Gac & Élie Ortis, Andrea Maurer, Alexandra Pirici, Mark Tompkins, Therese Terror, Doris Uhlich.