Konzert „Mihai Eminescu” klang
13 JÄNNER 2024

Konzert „Mihai Eminescu”

Ort:

Das Rumänische Kulturinstitut Wien lädt herzlich zum Konzert „Mihai Eminescu” mit der Sopranistin Veronica Anușca, der Mezzosopranistin Aura Twarowska, dem Bass-Bariton Sorin Coliban, dem Pianist Ruben Doran und „Voces Lugosienses”, am Samstag, den 13. Januar, um 19:00 Uhr, im RKI Wien, ein.

Dirigenten: Katy Strugaru und Marius Lăzărescu

Das Konzert findet anlässlich des Tages der Rumänischen Nationalkultur statt. Dieser Tag wird im Rumänien jährlich am 15. Jänner gefeiert. Der 15. Jänner ist der Geburstag des rumänischen Nationaldichters Mihai Eminescu. 

Im Programm:

  • Corul Voces Lugosienses  : “Sara pe deal” - V. Popovici
  • Aura Twarowska : “Și dacă ramuri” - I.R. Nicola

  • Veronica Anușcă : “O ramâi” - G. Stephănescu

  • Sorin Coliban : “Revedere” - A. Eliade
  • Corul Voces Lugosienses : “Somnoroase păsărele” - T. Flondor , “Dorința” - V. Popovici 
  • Aura Twarowska : “Cand amintirile” - V. Popovici

  • Veronica Anușcă : “După ce atâta vreme” - V. Timiș

  • Aura Twarowska : “Ce te legeni” - N. Bretan 

  • Corul Voces Lugosienses : “Floare albastră” - V. Popovici,  “Ana Lugojana”- I. Vidu

Aura Twarowska widmet sich bereits seit dem zarten Alter von 6 Jahren der Musik, indem sie neben dem Piano auch Gesang und die Mandoline in ihrem Geburtsort Lugoj studierte. Nach dem Abschluss an der Coriolan Brediceanu Oberschule in Lugoj gelang es ihr einen der ersten Plätze an der Wirtschaftsfakultät der West-Universität Temeswar zu ergattern. In den folgenden Studienjahren behielt sie jedoch eine starke Verbindung zur Musik und wurde bei der Banater Philharmonie in Temeswar als Chormitglied aufgenommen. Jener Chor befand sich damals unter der Leitung der großen Banater Künstlerpersönlichkeit Diodor Nicoară. Nachdem die Fakultät für Musik in Temeswar ins Leben gerufen wurde, nahm sie dort ihr Gesangsstudium wieder auf. Es folgt ein Masteratsstudium an der Musikuniversität in Bukarest, wo sie ein Diplom über Vertiefungsstudien in der Klasse von Prof. Univ. Georgeta Stoleriu erhielt. Seit dem 29. April 2010 hat sie einen Doktor in Musik. Von 2007 bis 2017 war sie Solistin an der Wiener Staatsoper. 2023 hat sie den Kammerchor „Voces Lugosienses“ in Lugoj gegründet.

Veronica Anușca schloss ihr Studium an der Nationalen Musikuniversität in Bukarest mit einem Bachelor und Master in der Gesangsklasse von Prof. Univ. Dr. Ionel Voineag ab. Außerdem hat sie 2019 an derselben Universität unter der Leitung von Prof. Dr. Valentina Sandu-Dediu ihren Doktor in Musik erhalten. Sie hat eine beeindruckende Reihe von Preisen und Auszeichnungen erhalten, darunter: Großer Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb „Sabin Drăgoi" Timișoara, Erster Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb „Maeștrii Artei Lirice - Petre Ștefănescu-Goangă" - Nationaloper Bukarest, Zweiter Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb „Hariclea Darclee“ - Brăila, Erster Preis beim Nationalen Rumänischen Liedwettbewerb in Brașov (organisiert von der Sopranistin Mariana Nicolescu), Dritter Preis beim Internationalen Wettbewerb „Grand Prix de l'Opera“ - Nationaloper Bukarest. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen künstlerischen Performance wurde Anușca der Preis und die Medaille für herausragende künstlerische Leistungen bei der UNIMIR-Preisverleihung 2011 (Union der rumänischen Musiker) und der Preis im Bereich Operndebüt bei der VIP-Preisverleihung für musikalische Darbietungen (2011) verliehen.

Sorin Coliban ist ein rumänischer Opernsänger, der in Österreich lebt, wo er 11 Jahre lang Solist an der Wiener Staatsoper und 5 Jahre lang Solist an der Volksoper Wien war. Der Bass-Bariton Coliban hat einen Abschluss an der Musikakademie in Bukarest in der Gesangsklasse von Prof. Dorin Teodorescu. Er hat seine Studien sechs Jahre lang mit Prof. Georgeta Bălan, aber auch mit Elio Battaglia (Turin) und Ernesto Palacio (Mailand) fortgesetzt. Nach vielzähligen Auftritten auf allerlei Konzertbühnen des Landes und nach etlichen gewonnen Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben, nimmt seine Karriere im März des Jahres 1996 in Athen richtig Fahrt auf, als er die Titelrolle in der Oper „Don Giovanni”, unter der Regie des berühmten italienischen Bass-Sängers Ruggero Raimondi, erhält. Gleich darauf wurde er in die Royal Opera in London eingeladen, wo er im Mai des Jahres 1996 debütierte. Zwischen 2000 und 2011 hatte er zahlreiche Auftritte in Opernhäusern und bei Festivals in aller Welt: San Francisco (War Memorial Opera House), Tel Aviv (New Israeli Opera), Monte Carlo, Bergen (Norwegen), Tokio, München (Staatsoper), Düsseldorf (Deutschland), Basel, St.Gallen, Luzern (Schweiz), Wiener Festwochen, Bregenz (Bregenzer Festspiele), Klagenfurt, La Coruña (Mozart Festival - Spanien), Pesaro (Rossini Opera Festival - Italien), Edinburgh (Edinburgh-Festival) und viele weitere. Seit September 2004 ist er an der Wiener Staatsoper und der Volksoper Wien im Solistenensemble engagiert, wird aber auch immer wieder zu anderen Theatern und Festivals eingeladen.

Ruben Doran, 1989 in Oravița geboren, begann im jungen Alter von 5 Jahren unter der Leitung von Professor Ion Florea mit dem Klavierunterricht. Der Pianist arbeitete von 2004 bis 2007 als stellvertretender Dirigent des Orchesters der Baptistenkirche von Oravița, unter der Leitung von Meister Sava Crănicean, und seit 2007 ist er als Dirigent des Aurora-Chors von Oravița tätig. Doran zog 2008 nach Timișoara, wo er als Tenor, Trompetenspieler und Pianist tätig war. Im Jahr 2012 hat er seine Studien in Wien am Prayner Konservatorium fortgesetzt, und zwar im Bereich Orchesterdirigieren in der Klasse von Prof. Josef Stolz. Des Weiteren hat er hier auch Klavier bei Prof. Stefan Zikoudis studiert und Chordirigieren unter der Leitung von Prof. Robert Fontane. Im selben Jahr war er als Tenor Teil des Chors des Kirchenmusikvereins St. Ulrich in Wien. Seit 2017 ist er Assistenzdirigent des Chores und arbeitet bei verschiedenen Konzerten mit dem Orchester des Joseph Haydn Konzertvereins zusammen. Er perfektionierte seine Dirigiertechnik durch das Studium bei Alfred Eschwe, einem der bedeutendsten Dirigenten Wiens, und sammelte umfangreiche Erfahrungen bei Proben und Konzerten mit dem Orchester der Wiener Volksoper und dem Johann-Strauß-Orchester. Als Pianist spielt er in Wien mit namhaften Künstlern der Wiener Staatsoper wie Liviu Burz, Eliza Marian-Zurmann, Ion Tibrea, Irena Krsteska oder Miki Stojanov, Tenor des Saarländischen Staatstheaters.

Im Rahmen der zweiten Ausgabe der „Academia de Arte Lugoj Clasic“ ist der Kammerchor „Voces Lugosienses” entstanden, der sich aus Lugojer Stimmen zusammensetzt und unter der Leitung der talentierten Opernsängerin Aura Twarowska steht. Am 26. September 2023 im Stadttheater „Traian Grozăvescu” in Lugoj feierte der Chor sein Debüt.

Der Eintritt ist frei. Wir bitten höflichst darum, Ihre Teilnahme per E-Mail an uawg(at)rkiwien.at anzumelden.