Filmpremiere „Gipsy Queen“ mit Alina Şerban gestalt
2 DEZEMBER 2019

Filmpremiere „Gipsy Queen“ mit Alina Şerban

Ort:

GIPSY QUEEN von Hüseyin Tabak

AT, D | 117 min | 2019

Wien: 2. Dezember 2019, Stadtkino im Künstlerhaus in Anwesenheit von Hüseyin Tabak und Alina Șerban

Graz: 3. Dezember 2019, KIZ Royal, in Anwesenheit von Hüseyin Tabak und Alina Şerban

Innsbruck: 13. Dezember um 20.15, Leokino in Anwesenheit von Tobias Moretti

Wien - Votivkino: 17. Dezember um 20 Uhr, in Anwesenheit von Tobias Moretti

Special screening am 5.12 in Wien (apollo 20:30; village 19:45 und 22:45; Cineplexx DX 20:00; Cineplexx wienerberg 20:00; Cineplexx auhof 20:10; millennium 20:45 und 22:15; lugner 16:15 NÖ
Cineplexx wr. Neustadt 20:00; scs vösendorf 20:10; OÖ Cineplexx linz 19:30; sbg airport 20:20; stmk
Cineplexx graz 20:30; annenhof 20:15)

KINOSTART: 6. Dezember 2019 ‖ Trailer unter folgendem Link

Ali ist eine mutige alleinerziehende Mutter, voll Stolz, geleitet von tief liegender Tradition und im wahrsten Sinne des Wortes eine Kämpferin. Sie lebt mit ihren beiden Kindern in Hamburg. Nachdem sie ihren Job als Zimmermädchen verloren hat, heuert sie in der stadtbekannten Kiezkneipe "Ritze" an. Dort wird tagsüber im Keller geboxt. Alis Vater, der selbst ein leidenschaftlicher Boxer war, trainierte Ali von Kindesbeinen an. Sie sollte Weltmeisterin werden und sich selbst aus dem Elend in Rumänien befreien. Doch nachdem Ali in jungen Jahren mit ihrem Freund durchgebrannt war, verstieß sie ihr Vater. Eines Tages reißen ihre beiden Kinder aus und Ali scheint alles zu verlieren.

„Als Zuschauer kann man sich für zwei Stunden zurücklehnen und einen Film genießen, der in erster Linie von zwei Schauspielern lebt, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Auf der einen Seite Alina Serban, die angesichts der rauen Kiez-Kultur eingeschüchtert durch ihr neues Leben stolpert, fällt und immer wieder aufsteht. Andererseits wäre da Tobias Moretti, der seinen Job als schmieriger Ex-Boxer und Kneipenchef wunderbar ernst nimmt. Selten hat man den Austro-Star so abgehalftert und verachtenswert erlebt. Im Laufe des Films darf er zeigen, welche Nuancen er so einem so stereotypen Charakter entlocken kann. Feinste filmische Unterhaltung mit ausreichend Bodenhaftung.“ (Christoph Waldboth)

Alina Şerban: Beste Schauspielerin (Black Nights Filmfestival Tallinn) Preis der Ökumenischen Filmjury für Hüseyin Tabak (Black Nights Filmfestival Tallinn)

Regie und Drehbuch: Hüseyin Tabak. Kamera: Lukas Gnaiger. Schnitt: Christoph Loidl. Musik: Judit Varga. Ausstattung: Julia Oberndorfinger, Attila Plangger. Produktion: Dor Film-West, Dor Film. Produzenten: Danny Krausz, Kurt Stocker. Mit: Alina Serban, Tobias Moretti, Catrin Striebeck, Irina Kurbanova, Sarah Ulda Carcamo Vallejos, Aslan Yilmaz Tabak, Aleksandar Jovanovic, u. a. Österreich/Deutschland 2019, 117 Minuten, Farbe